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25 Jahre AIDS-Hilfe Bochum

Für unsere Aidshilfe wird es ein bedeutsames Jahr. So begehen wir 2011unser 25-jähriges Bestehen. Dem Jubiläumsjahr haben wir ein Motto gegeben: "25 Jahre...ganz nah dran am Menschen".  Hinter diesem im "guten" Ruhrgebietsdeutsch vefassten Slogan verbirgt sich die Essenz, die Aidshilfe für uns ausmacht: Lebendiges authentisches und basisnahes Engagement von Menschen und für Menschen.



 

Manuel Izdebski Manuel Izdebski
Jahrgang: 1967

 

Zur Person:

Geschäftsführer der AIDS-Hilfe im Kreis Unna e.V. Landesvorstand des Schwulen Netzwerks NRW Bundesvorstand der Deutschen AIDS-Hilfe.

 

Welche Person bringst Du als erstes mit der AIDS-Hilfe Bochum in Verbindung?
Arne Kayser und Thomas Josch.

 

Dein erster Kontakt mit der AIDS-Hilfe Bochum?
Daran kann ich mich ehrlicherweise nicht mehr erinnern. Wahrscheinlich war es im Rahmen der landesweiten Vernetzung im Herzenslust-Projekt.

 

Deine schönste Erinnerung im Kontext von Aidshilfe?
Es gibt nicht die eine schöne Erinnerung, ich habe viele schöne Dinge im Kontext von Aidshilfearbeit erlebt.


Dein bewegendstes Erlebnis im Kontext von Aidshilfe?
Das Outing eines schwulen Mannes als HIV-Positiver. Er ist Pastor und hat das im Rahmen einer Predigt zum WAT gemacht. Das hat mich sehr bewegt, weil es so mutig war.


Was ist für Dich das größte Glück?
Bei endlos langen Sitzungen eine Raucherpause zu bekommen.

 

Was ist für Dich das größte Unglück?
Nicht mehr selbstbestimmt leben zu können.

 

Wo möchtest Du leben?
Ich fühle mich im Ruhrgebiet sehr gut aufgehoben.

 

Welche Fehler entschuldigst Du am ehesten?
Die Fehler der Jugend.


Deine Lieblingsgestalt in der Literatur?
Pippi Langstrumpf - die fand ich schon als Kind ziemlich cool.

 

Deine Lieblingsgestalt in der Geschichte?
Willy Brandt


Deine Lieblingsmalerin / dein Lieblingsmaler?
Oluf Höst


Deine Lieblingsmusik?
Jazzmusik von Chris Barber.

 

Welche Eigenschaften schätzt Du bei anderen Menschen am meisten?
Streitbarkeit.

 

Deine Lieblingsbeschäftigung?
Faulenzen!

 

Dein Hauptcharakterzug?
Zielstrebig - sagen gerade meine beiden Kolleginnen. :-)

 

Was schätzt Du bei Deinen Freundinnen und Freunden am meisten?
Offenheit und Ehrlichkeit.

 

Dein größter Fehler?
Meine Ungeduld.

 

Dein Traum vom Glück?
Urlaub auf Bornholm - und bei Sonne am Strand von Dueodde liegen.

 

Deine Lieblingsblume?
Passiflora, Kap-Margariten und gelbe Rosen.

 

Dein Lieblingsbuch?
"Afrika, dunkel lockende Welt" von Tania Blixen.

 

Was macht die AIDS-Hilfe Bochum für Dich aus?
Sehr engagierte und vor allem kompetente Kolleg_innen. In der landesweiten Vernetzung eine Bereicherung für unsere Arbeit!

 

Dein Motto?
Frei nach dem Bochumer Frank Goosen: "Woanders is' auch scheiße!"

 

Wie entwickelt sich die AIDS-Hilfe Bochum in den nächsten 25 Jahren?
Wenn die Bochumer Kolleg_innen das abschließend geklärt haben, möchten sie es mich wissen lassen!Wohin die Reise für die Aidshilfen geht, ist (nicht nur in Bochum) von vielen unterschiedlichen Faktoren abhängig. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass die Bochumer Aidshilfe den Prozess über die Zukunft der Aidshilfearbeit ideenreich und höchst kompetent begleiten wird.

 

Was forderst Du von Politik und Gesellschaft?
Die Verhältnisse in unserem Land so zu gestalten, dass Menschen frei und selbstbestimmt ihr Leben leben können, soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit.

 

 

Uwe Krüger Uwe Krüger
Jahrgang: 1966

 

Zur Person:

Uwe Krüger lebt in Dortmund und ist seit 2004 Mitglied im Vorstand der AIDS-Hilfe Bochum e.V.. Durch sein Engagement für unsere Einrichtung hat er maßgeblich zur Modernisierung der AIDS-Hilfe Bochum beigetragen.

 

Welche Person bringst Du als erstes mit der AIDS-Hilfe Bochum in Verbindung?
Thomas Fieber

 

Dein erster Kontakt mit der AIDS-Hilfe Bochum?
Patientenbetreuung im St. Josef-Hospital.

 

Deine schönste Erinnerung im Kontext von Aidshilfe?
AH-Weihnachtsfeier 2009.


Dein bewegendstes Erlebnis im Kontext von Aidshilfe?
Die Beerdigung von Thomas Fieber


Was ist für Dich das größte Glück?
Gesund und fit zu sein und Anderen helfen zu können.

 

Was ist für Dich das größte Unglück?
Dass es noch keine Heilung für HIV gibt.

 

Wo möchtest Du leben?
Ranch in Colorado (USA).

 

Welche Fehler entschuldigst Du am ehesten?
Solche, die nicht aus böser Absicht gemacht werden.


Deine Lieblingsgestalt in der Literatur?
Miss Marple

 

Deine Lieblingsgestalt in der Geschichte?
Alexander der Große


Deine Lieblingsmalerin / dein Lieblingsmaler?
Claude Monet


Deine Lieblingsmusik?
Klassische Klavierstücke.

 

Welche Eigenschaften schätzt Du bei anderen Menschen am meisten?
Ehrlichkeit.

 

Deine Lieblingsbeschäftigung?
Lesen.

 

Dein Hauptcharakterzug?
Ganz Löwe: Ich weiß, wie Alles geht........

 

Was schätzt Du bei Deinen Freundinnen und Freunden am meisten?
Alles offen ansprechen können, für einander da zu sein.

 

Dein größter Fehler?
Ich bin bekennender Klugscheißer.

 

Dein Traum vom Glück?
Ein eigener Bauernhof mit Hund und Pferd.

 

Deine Lieblingsblume?
Orangefarbene Rosen

 

Dein Lieblingsbuch?
Exodus.

 

Was macht die AIDS-Hilfe Bochum für Dich aus?
Freunde, Familie, liebenswerte Verrückte.

 

Dein Motto?
Nicht Worte, Taten zählen!

 

Wie entwickelt sich die AIDS-Hilfe Bochum in den nächsten 25 Jahren?
Professioneller Dienstleister mit starker sozialer Ader.

 

Was forderst Du von Politik und  Gesellschaft?
Weniger Staat, Menschen Freiheiten lassen.

 

Jukka AaltoJukka Alto

Jahrgang: 1969

 

Zur Person:

Meine Position bei BP ist: Key-Account-Manager BP und Castrol Marine.

 

Welche Person bringst Du als erstes mit der AIDS-Hilfe Bochum in Verbindung?
Arne Kayser und Anja Wolff.

 

Dein erster Kontakt mit der AIDS-Hilfe Bochum?
2009

 

Deine schönste Erinnerung im Kontext von Aidshilfe?
Die Freude in den Gesichtern der AIDS-Hilfe, Menschen helfen zu können.


Dein bewegendstes Erlebnis im Kontext von Aidshilfe?
Jungen Mann, mitten im Leben, hatte die Botschaft erfahren, HIV-Positiv zu sein. Zusätzlich bekam er nun noch die Botschaft, an Hepatitis zu leiden.


Was ist für Dich das größte Glück?
Mich mit meinem kleinen Sohn beschäftigen zu dürfen und von der Firma so viel Freiraum zu bekommen, dass ich es auch fast täglich schaffe.

 

Was ist für Dich das größte Unglück?
Kinder leiden zu sehen.

 

Wo möchtest Du leben?
Nirgendwo anders als jetzt.

 

Welche Fehler entschuldigst Du am ehesten?
Alle Fehler, zu denen man steht.


Deine Lieblingsgestalt in der Literatur?
Sigur Johanson aus "Der Schwarm" von Frank Schätzing.

 

Deine Lieblingsgestalt in der Geschichte?
Keine Angabe.


Deine Lieblingsmalerin / dein Lieblingsmaler?
Keine Angabe.


Deine Lieblingsmusik?
The Eagles

 

Welche Eigenschaften schätzt Du bei anderen Menschen am meisten?
Authentizität.

 

Deine Lieblingsbeschäftigung?
Laufen.

 

Dein Hauptcharakterzug?
Dinge beim Namen nennen.

 

Was schätzt Du bei Deinen Freundinnen und Freunden am meisten?
Warmherzigkeit.

 

Dein größter Fehler?
Einen zu klaren Blick für die Geschehnisse der Welt zu haben. Dadurch nicht richtig schlafen zu können.

 

Dein Traum vom Glück?
Ein paar Nächte richtig Schlaf zu finden.

 

Deine Lieblingsblume?
Seerose.

 

Dein Lieblingsbuch?
Der Schwarm von Frank Schätzing.

 

Was macht die AIDS-Hilfe Bochum für Dich aus?
Für Bedürftige da sein und Aufklärung leisten.

 

Dein Motto?
Habe den Mut Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen.

 

Wie entwickelt sich die AIDS-Hilfe Bochum in den nächsten 25 Jahren?
Hin zu einer über gesellschaftlichen Grenzen anerkannten Institution.

 

Was forderst Du von Politik und  Gesellschaft?
Realismus.

 

Erika JurkaitErika Jurkait

Jahrgang: 1957

 

Zur Person:

Erika Jurkait lebt seid einigen Jahren wieder in Bochum. Zum Thema Beruf sagt sie:" es gibt wenig was ich noch nicht gemacht habe!" Seit dem 01.03.2011 leitet sie das Cafe und Begegnungszentrum "enJoy" der AIDS-Hilfe-Bochum.

 

Welche Person bringst Du als erstes mit der AIDS-Hilfe Bochum in Verbindung?
Arne Kayser

 

Dein erster Kontakt mit der AIDS-Hilfe Bochum?
Mein Vorstellungsgespräch im April 2008 zwecks einer Arbeitsgelegenheit.

 

Deine schönste Erinnerung im Kontext von Aidshilfe?
Das Weihnachtsessen im enJoy am 24.12.2010.


Dein bewegendstes Erlebnis im Kontext von Aidshilfe?
Die Verabschiedung meines Vorgängers Andreas Klauke.


Was ist für Dich das größte Glück?
Körperliche und geistige Gesundheit, die Gewissheit gebraucht zu werden und etwas Nützliches zu tun.

 

Was ist für Dich das größte Unglück?
Das Gegenteil vom größten Glück.

 

Wo möchtest Du leben?
In Bochum, ich bin nun mal ne echte Staublunge.

 

Welche Fehler entschuldigst Du am ehesten?
Menschliche.


Deine Lieblingsgestalt in der Literatur?
Till Eulenspiegel.

 

Deine Lieblingsgestalt in der Geschichte?
Rosa Parks.


Deine Lieblingsmalerin / dein Lieblingsmaler?
Tamara de Lempicka.


Deine Lieblingsmusik?
Jazz und Blues

 

Welche Eigenschaften schätzt Du bei anderen Menschen am meisten?
Unvoreingenommenheit.

 

Deine Lieblingsbeschäftigung?
Lesen, ins Theater gehen und beim Kochen neue Rezepte erfinden.

 

Dein Hauptcharakterzug?
Einfühlsam und manchmal zu ängstlich.

 

Was schätzt Du bei Deinen Freundinnen und Freunden am meisten?
Offener und ehrlicher Umgang.

 

Dein größter Fehler?
Ich bin nie mit mir zufrieden

 

Dein Traum vom Glück?
Einmal die Möglichkeit haben die Märkte im Orient und in Asien zu sehen, zu riechen und zu schmecken.

 

Deine Lieblingsblume?
Teerose.

 

Dein Lieblingsbuch?
Der Steppenwolf von Hermann Hesse.

 

Was macht die AIDS-Hilfe Bochum für Dich aus?
Ein Ort, an dem Akzeptanz von Lebenswelten kein Fremdwort ist.

 

Dein Motto?
"Wer die Welt ändern will, muss bei sich selber beginnen".

 

Wie entwickelt sich die AIDS-Hilfe Bochum in den nächsten 25 Jahren?
War bei der Gründung der AIDS-Hilfen die Sterbebegleitung ein Hauptthema, so wird in Zukunft, dank der besseren Medikamente, die Begleitung im Seniorenalter eine größere Rolle spielen. Bei der Prävention werden zunehmend auch andere STI's Thema sein.

 

Was forderst Du von Politik und  Gesellschaft?
Sichere finanzielle Unterstützung. Bessere Aufklärung in den Schulen. Mehr Toleranz und Akzeptanz in der Gesellschaft.

 

...und ab in die Stadt!

Im Rahmen des hauptamtlichen und vorstandsbezogenen Generationswechsels in der AIDS-Hilfe Bochum im Jahr 2004 wurden viele Vorhaben zur Professionalisierung und Modernisierung der AIDS-Hilfe Bochum vorangetrieben. Ein Projekt war die Suche nach neuen Räumlichkeiten. Die ehemaligen Büroräume in der Bergstrasse waren zwar geschichtsträchtig, dennoch genügten sie nicht mehr modernen Ansprüchen. Beispielsweise gab es keine seperaten Beratungsräume. Die Suche wurde Anfang des Jahres 2005 erfolgreich beendet. Im Mai konnten wir nicht nur die Einweihung feiern, sondern auch das "enJoy" in der Harmoniesestraße eröffnen. Ehrengast war die damalige Gesundheitsministerin des Landes NRW Birgit Fischer. Obgleich wir heftig für den Umzug bekämpft wurden und gegen uns fast abstruse Vorwürfe gemacht wurden, hat es sich in allen Bereichen bezahlt gemacht. Es war seinerzeit ein wichtiger Schritt zur Zukunftssicherung unserer Arbeit.

 

 

 
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